Kollagenstimulation, Kontur & Hautstruktur

Radiesse®, Novuma® und Calhydra®: Kollagenstimulation passend zu Haut, Kontur und Behandlungsziel.

Radiesse® und Novuma® sind CaHA-basierte Dermalfiller mit kollagenstimulierender Komponente. Calhydra® kombiniert Novuma® mit niedrig vernetzter Hyaluronsäure. Welche Variante infrage kommt, hängt davon ab, ob eher Struktur, Kontur, Feuchtigkeit oder Hautqualität verbessert werden sollen.

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Radiesse / Novuma / Calhydra Kollagenbehandlung bei Barbara Koenig in Meerbusch

Methode verstehen

Was sind Radiesse®, Novuma® und Calhydra®?

Radiesse® und Novuma® enthalten Calciumhydroxylapatit-Mikrosphären, kurz CaHA, in einer abbaubaren Gelmatrix. Abhängig von Produkt, Verdünnung, Injektionstiefe und Technik können sie unmittelbar strukturgebend wirken und zugleich Prozesse des körpereigenen Kollagenaufbaus anstoßen.

Calhydra® ist kein dritter einzelner CaHA-Filler, sondern ein kombiniertes Behandlungssystem: Zum CaHA-basierten Novuma® kommt eine niedrig vernetzte Hyaluronsäure-Komponente hinzu. Damit lassen sich Struktur und Kollagenstimulation mit einem stärker auf Feuchtigkeit und Hautqualität ausgerichteten Baustein verbinden.

Wichtig: Die Produktnamen sind nicht austauschbar. Entscheidend sind zugelassener Anwendungsbereich, Gewebe, Hautdicke, gewünschter Effekt und eine sorgfältige Injektionstechnik.

Wirkung & Nutzen

Was diese Kollagenbehandlungen leisten können.

Struktur geben

Gewebe kann stabiler und tragfähiger wirken, wenn die Ausgangslage passt.

Kontur unterstützen

Je nach Produkt und Technik können Gesichtskonturen oder einzelne Areale gezielt unterstützt werden.

Kollagenaufbau anregen

Der Körper kann zu mehr kollagenem Stützgewebe angeregt werden. Dieser Prozess braucht Zeit.

Für wen geeignet?

Wann Radiesse®, Novuma® oder Calhydra® infrage kommen können.

Diese Methoden können sinnvoll sein, wenn nicht nur Auffüllen, sondern Gewebequalität, Struktur und längerfristige Stabilisierung gewünscht sind.

  • bei nachlassender Gewebefestigkeit
  • bei Strukturverlust im Gesicht
  • bei Konturverlust an Wangen, Kinnlinie oder Jawline
  • bei Handrücken, wenn Gewebequalität und Struktur verbessert werden sollen
  • bei Wunsch nach Kollagenstimulation statt reinem Volumenfüller
  • als Teil eines Full-Face-Konzeptes nach individueller Analyse

Nicht automatisch geeignet sind die Verfahren bei akuten Entzündungen oder Infekten im Behandlungsgebiet, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei weiteren individuellen Gegenanzeigen. Bei sehr dünner Haut, ausgeprägtem Hautüberschuss oder dem Wunsch nach einer rein oberflächlichen Behandlung kann eine andere Methode sinnvoller sein.

Sie möchten wissen, ob diese Methode zu Ihrer Ausgangslage passt?

In der persönlichen Beratung wird geklärt, ob die Methode sinnvoll ist, welche Bereiche behandelt werden können und welches Ergebnis realistisch erwartet werden darf.

Kontakt aufnehmen

Behandlungsbereiche

Welche Behandlungen damit möglich sind.

Die Behandlung richtet sich nach Produkt, Ziel und Gewebesituation. Nicht jedes Produkt ist für jede Region gleich sinnvoll.

  • Radiesse® zur Kontur- oder Strukturbehandlung sowie – je nach Technik – zur Biostimulation
  • Novuma® als CaHA-basierter Ansatz für Struktur, Kontur und Kollagenstimulation
  • Calhydra® als Kombination aus Novuma® und niedrig vernetzter Hyaluronsäure
  • Handrücken mit Kollagenstimulatoren
  • Wangen, Kinnlinie und Gesichtskontur
  • größere Behandlungskonzepte nur nach Prüfung der jeweiligen Produktindikation

Direkter Vergleich

Radiesse, Novuma oder Calhydra – worin unterscheiden sie sich?

Radiesse® und Novuma® teilen den CaHA-basierten Grundansatz. Calhydra® ergänzt diesen um niedrig vernetzte Hyaluronsäure. Der praktische Unterschied liegt deshalb nicht nur im Markennamen, sondern in Zusammensetzung, gewünschter Behandlungsebene und Zielsetzung.

Radiesse

Für Struktur, Kontur und festere Gewebewirkung.

Radiesse® besteht aus CaHA-Mikrosphären in einer CMC-Gelmatrix. Je nach zugelassener Anwendung und Technik kann es unmittelbar Kontur oder Struktur geben und zusätzlich den Aufbau von Kollagen und weiteren Bestandteilen der extrazellulären Matrix unterstützen.

  • Eher sinnvoll bei: Konturverlust, Jawline, Wangenstruktur, Handrücken und stabilisierenden Konzepten.
  • Stärke: Struktur, Stütze, Kontur und langfristige Gewebequalität.
  • Wichtig: Nicht jede dünne oder empfindliche Haut ist automatisch geeignet.
Novuma

Für Kollagenstimulation und natürliche Dichte.

Novuma® ist ebenfalls ein CaHA-basierter Dermalfiller mit kollagenstimulierender Komponente. Im Vordergrund können – abhängig von Areal und Technik – strukturelle Unterstützung, Kontur und eine sich schrittweise entwickelnde Gewebeverbesserung stehen.

  • Eher sinnvoll bei: nachlassender Festigkeit, strukturärmerem Gewebe, Volumen- und Konturthemen.
  • Stärke: regenerativer Aufbau statt reinem Auffüllen.
  • Wichtig: Der finale Effekt entsteht über die Kollagenphase.
Calhydra

Für Kombination aus Frische, Feuchtigkeit und Aufbau.

Calhydra® verbindet Novuma® mit einer niedrig vernetzten Hyaluronsäure-Komponente. Dadurch werden ein tieferer struktur- und kollagenorientierter Ansatz sowie ein stärker hydratisierender Baustein in einem abgestimmten Konzept kombiniert.

  • Eher sinnvoll bei: müder Haut, Feuchtigkeitsverlust, beginnender Elastizitätsminderung und Hautqualitätskonzepten.
  • Stärke: Verbindung aus Hautfrische und Kollagenimpuls.
  • Wichtig: Zusammensetzung, Injektionsebene und zugelassener Anwendungsbereich müssen zum Areal passen.

Welche Behandlung passt zu welchem Ziel?

Mehr Kontur und Stütze Radiesse oder Novuma prüfen
Mehr Hautqualität und Frische Calhydra kann naheliegend sein
Handrücken oder strukturarmes Gewebe Kollagenstimulatoren gezielt einplanen
Full-Face-Konzept oft Kombination aus Analyse, Produktwahl und Dosierung
Sehr dünne oder empfindliche Haut vorsichtig prüfen, nicht automatisch behandeln
Sofortige starke Volumisierung gegebenenfalls andere Filler-Strategie prüfen
Keine Standardentscheidung: Die passende Wahl ergibt sich aus Hautdicke, Gewebefestigkeit, Konturverlust, gewünschtem Effekt und der Frage, ob eher Struktur, Regeneration oder Hautfrische im Vordergrund steht.

Vorbereitung & Sicherheit

Wichtige Hinweise vor Ihrer Behandlung.

Eine gute Vorbereitung kann helfen, Blutergüsse, Schwellungen und unerwünschte Reaktionen zu reduzieren. Bitte beachten Sie die folgenden Empfehlungen vor Ihrer minimalinvasiven ästhetischen Behandlung.

7–10 Tage vor der Behandlung

Vermeiden Sie – sofern medizinisch vertretbar und nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt – blutverdünnende oder entzündungshemmende Mittel wie ASS®, Aspirin®, Ibuprofen, Diclofenac sowie blutverdünnende Medikamente. Bitte setzen Sie Medikamente niemals eigenständig ab.

Auch hochdosierte Nahrungsergänzungen wie Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, Ginkgo biloba, Knoblauchpräparate, Ginseng, Johanniskraut oder hochdosierte Kurkuma-Extrakte können die Blutungsneigung erhöhen und Blutergüsse begünstigen.

48 Stunden vor der Behandlung

Verzichten Sie möglichst auf Alkohol, Drogen oder andere berauschende Substanzen, übermäßigen Koffeinkonsum, intensive Sonnenbäder und Solariumbesuche.

Alkohol erweitert die Blutgefäße und kann das Risiko für Schwellungen und Blutergüsse deutlich erhöhen.

Am Behandlungstag

Trinken Sie ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee, essen Sie eine leichte Mahlzeit und kommen Sie möglichst ausgeruht und entspannt zur Behandlung. Bequeme Kleidung ist sinnvoll, längere Haare können am besten zusammengebunden werden.

Bitte kommen Sie möglichst ohne Make-up, Selbstbräuner, starke Gesichtscremes, Lippenstift oder Wimpernkleber, damit die Haut optimal desinfiziert werden kann.

Wenn Sie zu Blutergüssen neigen

Arnica D6 oder D12, Bromelain und Vitamin C können je nach Situation unterstützend sein. Bitte informieren Sie die Praxis vorab über alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen.

Bitte informieren Sie uns unbedingt

Teilen Sie bitte vor der Behandlung mit, wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen, an einer Gerinnungsstörung leiden, schwanger sind oder stillen, aktuell eine Infektion oder Fieber haben oder Herpesbläschen im Behandlungsbereich bemerken.

Wichtig sind außerdem kürzlich erfolgte Impfungen, Zahnbehandlungen, Operationen oder andere ästhetische Behandlungen.

Für ein optimales Ergebnis

Kollagenbildung, Wundheilung und Geweberegeneration benötigen unter anderem Vitamin C, Aminosäuren, Silizium, Zink, Vitamin D, B-Vitamine und Antioxidantien.

Bei Bedarf empfiehlt die Praxis eine individuelle Analyse Ihres Nährstoffstatus („Zell-Check“), um die körpereigenen Regenerationsprozesse bestmöglich zu unterstützen.

Unser Ziel: Eine sichere Behandlung, eine schnelle Regeneration und ein natürlich schönes Ergebnis. Schöne Ergebnisse beginnen bereits mit einer guten Vorbereitung.

Behandlungsablauf

Wie die Behandlung Schritt für Schritt abläuft.

Eine sinnvolle Behandlung beginnt mit einer ehrlichen Einschätzung. Erst wenn Ziel, Haut, Gewebe, mögliche Grenzen und Preisrahmen klar sind, wird die Methode konkret geplant.

Analyse

Gesicht, Gewebe, Hautqualität und Volumenverteilung werden beurteilt.

Produktauswahl

Es wird entschieden, ob Radiesse, Novuma, Calhydra oder ein anderer Ansatz sinnvoll ist.

Behandlung

Das Produkt wird passend zu Tiefe, Areal und Ziel eingebracht.

Kollagenphase

Der eigentliche Gewebeaufbau entwickelt sich über Wochen bis Monate. Nachsorge und Versorgung sind dafür wichtig.

Nachsorge & Kollagenaufbau

Nachsorge-Empfehlungen nach einer Behandlung mit Kollagenstimulatoren.

Kollagenstimulatoren füllen nicht einfach nur Volumen auf. Sie setzen einen biologischen Regenerationsprozess in Gang, der sich über Wochen bis Monate entwickelt. Ihr Verhalten nach der Behandlung kann beeinflussen, wie ruhig und hochwertig dieser Gewebeaufbau abläuft.

Direkt nach der Behandlung: erste 24–48 Stunden

Leichte Schwellungen, Druckgefühl, kleine Blutergüsse, Spannungsgefühl sowie vorübergehende Unebenheiten oder tastbare Areale können nach einer Behandlung auftreten und klingen meist schrittweise wieder ab.

Bitte vermeiden Sie in den ersten 48 Stunden starke Hitze, Sauna, Dampfbad, Solarium, intensive Sonne, Sport mit starker Durchblutung, größere Mengen Alkohol, starke Gesichtsmanipulationen, aggressive Kosmetikprodukte und intensive Zahnbehandlungen direkt nach der Behandlung.

Schlaf & Verhalten in den ersten Nächten

Für 2–3 Nächte ist es sinnvoll, möglichst auf dem Rücken zu schlafen, das Gesicht nicht stark in das Kissen zu pressen und den Kopf leicht erhöht zu lagern. Das kann unnötige Schwellungen und mechanischen Druck reduzieren.

Massage nur nach individueller Empfehlung

Ob eine Massage sinnvoll ist, hängt vom verwendeten Produkt und Ihrer individuellen Behandlung ab. Massagen sollten nur erfolgen, wenn diese ausdrücklich empfohlen wurden.

Bei manchen PLLA-basierten Stimulatoren, zum Beispiel Lanluma®, kann eine sanfte Massage sinnvoll sein. Bei anderen Produkten kann zu frühes oder zu starkes Massieren kontraproduktiv sein. Grundregel: niemals aggressiv drücken, keine tiefen Knetmassagen, nur sanfte gleitende Bewegungen und saubere Hände verwenden.

Ernährung für optimalen Kollagenaufbau

Kollagen entsteht nicht automatisch durch Pulverprodukte. Der Körper benötigt vor allem Aminosäuren, Mineralstoffe, antioxidativen Schutz und eine gute Zellversorgung.

Sinnvoll ist eine eiweißreiche Ernährung mit hochwertigen Proteinquellen wie Eiern, Fisch, Geflügel, Hülsenfrüchten, Quark, Skyr, Tofu oder Tempeh. Zu wenig Protein kann den Kollagenaufbau schwächen.

Mikronährstoffe, die die Kollagenbildung unterstützen können

Vitamin C ist wichtig für die körpereigene Kollagensynthese. Geeignete Quellen sind zum Beispiel Paprika, Beeren, Kiwi und Zitrusfrüchte oder hochwertige Nahrungsergänzung nach Empfehlung.

Auch Zink, Kupfer, Silizium und Omega-3-Fettsäuren können für Regeneration, Gewebeheilung, stabile Kollagen- und Elastinstrukturen sowie Entzündungsmodulation relevant sein.

Was den Kollagenaufbau eher bremsen kann

Möglichst reduzieren sollten Sie Rauchen, chronischen Schlafmangel, starke UV-Belastung, hohe Zuckerlast, dauerhaften Stress und exzessiven Alkohol. Diese Faktoren können Kollagenabbau fördern und Regeneration stören.

Bitte achten Sie außerdem auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr, idealerweise Wasser oder ungesüßten Tee.

Wann das Ergebnis sichtbar wird

Kollagenstimulatoren wirken langsam und biologisch. In den ersten Tagen können Schwellung oder ein Soforteffekt sichtbar sein. Nach einigen Wochen beginnt die eigentliche Gewebeveränderung, nach 2–4 Monaten wird der Kollagenaufbau häufig deutlicher. Teilweise verbessert sich das Ergebnis über mehrere Monate weiter.

Wann Sie die Praxis kontaktieren sollten

Bitte kontaktieren Sie die Praxis bei starken Schmerzen, zunehmender Rötung, Überwärmung, deutlicher Verschlechterung, Knotenbildung oder ungewöhnlichen Reaktionen.

Abschließender Gedanke: Diese Behandlung ist keine reine Maskierung, sondern ein biologischer Stimulus. Die schönsten Ergebnisse entstehen häufig dann, wenn moderne Ästhetik, Zellgesundheit und ein gesunder Lebensstil zusammenarbeiten.

Realistische Erwartungen

Wirkungsdauer und Grenzen realistisch einordnen.

Ein unmittelbarer strukturgebender oder hydratisierender Effekt und der spätere Kollagenaufbau sind voneinander zu unterscheiden. Die Gewebeveränderung entwickelt sich über Wochen bis Monate. Wie lange ein Ergebnis sichtbar bleibt, hängt unter anderem von Produkt, Areal, Dosierung, Stoffwechsel, Lebensstil und Ausgangslage ab.

Die Verfahren können Kontur und Hautqualität verbessern, aber kein operatives Lifting ersetzen. Bei starkem Hautüberschuss, sehr schwerem Gewebe oder einer ungeeigneten Region ist eine andere Methode oder eine ärztlich-chirurgische Beratung ehrlicher.

Wie bei allen Injektionen sind vorübergehende Rötung, Schwellung, Druckempfindlichkeit und Blutergüsse möglich. Darüber hinaus müssen unter anderem Infektionen, Knötchen oder Verhärtungen, Asymmetrien und seltene Gefäßkomplikationen individuell aufgeklärt werden.

Preise

Was die Behandlung kostet.

Für Radiesse selbst ist in der aktuellen Preisliste keine separate konkrete Preisposition hinterlegt. Die vorhandenen Preispositionen werden hier sauber übernommen.

Novuma

Kollagenstimulierende Behandlung nach individueller Planung.

ab 399 €

Calhydra

Regeneratives Kollagenkonzept nach Ausgangslage und Ziel.

ab 799 €

Handrücken mit Kollagenstimulatoren

Zur Verbesserung von Struktur und Gewebequalität am Handrücken.

ab 299 €

Radiesse Behandlung

Der genaue Preis richtet sich nach Produktmenge, Areal und Behandlungsziel.

nach individueller Beratung
Ratenzahlung möglich: Für viele Behandlungen und ausgewählte Leistungen ist eine flexible Ratenzahlung über unseren Partner Mediserv möglich – auf Wunsch mit bis zu sechs Monatsraten zinsfrei. Details klären wir gerne persönlich im Beratungsgespräch.
Hinweis zu Ab-Preisen: Der genaue Preis wird nach Beratung und Einschätzung der Ausgangslage festgelegt. Entscheidend sind Behandlungsziel, Aufwand, Materialmenge und die Frage, welche Methode wirklich sinnvoll ist.

Sie möchten wissen, welcher Aufwand bei Ihnen realistisch ist?

Die Preise geben eine Orientierung. Welche Variante, Materialmenge oder Kombination sinnvoll ist, lässt sich am besten nach einer persönlichen Einschätzung klären.

Beratung anfragen

Ganzheitliche Einordnung

Warum Gewebequalität nicht nur vom Produkt abhängt.

Kollagenaufbau benötigt Baustoffe. Proteinversorgung, Vitamin C, Zink, Kupfer, Silizium, Omega-3, Schlaf, Stress und Entzündungsneigung können beeinflussen, wie gut das Gewebe reagiert.

  • Kollagenbildung braucht Zeit
  • Protein- und Mikronährstoffversorgung beachten
  • chronische Entzündung reduzieren
  • Nachsorge ernst nehmen

Häufige Fragen

Fragen zu Radiesse, Novuma & Calhydra.

Was sind Radiesse, Novuma und Calhydra?

Radiesse und Novuma sind calciumhydroxylapatitbasierte Dermalfiller mit biostimulierender Komponente. Calhydra ist ein Behandlungssystem, das Novuma mit einer niedrig vernetzten Hyaluronsäure-Komponente verbindet.

Sind das klassische Filler?

Sie können unmittelbar Struktur oder Volumen geben, unterscheiden sich aber von reinen Hyaluronfillern durch die zusätzliche Kollagenstimulation. Bei Calhydra kommt eine Hyaluronsäure-Komponente für Hautqualität und Hydratisierung hinzu.

Worin unterscheiden sich Radiesse und Novuma von Calhydra?

Radiesse und Novuma basieren auf Calciumhydroxylapatit und werden je nach Technik strukturgebend oder biostimulierend eingesetzt. Calhydra kombiniert Novuma mit niedrig vernetzter Hyaluronsäure und richtet sich damit zusätzlich auf Feuchtigkeit und oberflächlichere Hautqualität.

Was kostet die Behandlung?

Novuma beginnt ab 399 €, Calhydra ab 799 € und Handrücken mit Kollagenstimulatoren ab 299 €. Radiesse wird individuell kalkuliert.

Wann sieht man Ergebnisse und wie lange halten sie?

Ein strukturgebender oder hydratisierender Anteil kann früh sichtbar sein. Die kollagenbedingte Veränderung entwickelt sich schrittweise über Wochen bis Monate. Dauer und Ausprägung hängen von Produkt, Areal, Technik und individuellen Faktoren ab und können nicht garantiert werden.

Wo liegen die Grenzen dieser Behandlungen?

Sie ersetzen weder eine Operation bei deutlichem Hautüberschuss noch sind sie für jede Region oder jedes Gewebe geeignet. Auch Schwellungen, Blutergüsse, Entzündungen, Knötchen und selten Gefäßkomplikationen müssen vor einer Injektionsbehandlung besprochen werden.

Nächster Schritt

Sie möchten Struktur, Kontur oder Hautqualität verbessern lassen?

Dann ist eine persönliche Einschätzung sinnvoll. Barbara Koenig prüft, welcher Kollagenstimulator zu Ausgangslage, Gewebe und gewünschtem Ergebnis passt.

Hinweis

Radiesse, Novuma und Calhydra sind keine Standardlösung für jede Region. Entscheidend sind Ausgangslage, Ziel und sorgfältige Planung.